Streben nach Anerkennung

Warum strebe ich nach Anerkennung in meinem Beruf?Ich sitze gerade an der Ausarbeitung des Manuskripts meiner nächsten Buchserie und da habe ich mich plötzlich gefragt, warum ich nur so nach Anerkennung von außen strebe.Liegt es an meiner Erziehung und Erfahrung als Kind, dass man nur gesehen wurde, wenn man etwas geleistet hat, oder liegt es in unserer Natur? Schließlich wollen wir doch alle Anerkennung für unsere Arbeit. Sei es nun die Anerkennung der Familie, für die man sorgt, oder die Anerkennung der Leser des eigenen Buchs.Warum fühlt sich eine Arbeit so leer und sinnlos an, wenn man sie ausschließlich für…

WeiterlesenStreben nach Anerkennung

Thriller, Krimi oder Horror

Worin unterscheiden sich Thriller, Krimi und Horror?Obwohl sich keine klare Grenze ziehen lässt, so ist es dennoch unerlässlich für den Schriftsteller so genau wie möglich bestimmen zu können, in welcher Kategorie oder auch welchem Bücherregal er in der Buchhandlung sein Buch vorfinden will. Denn der Leser bleibt oftmals seinem Lieblingsgenre treu und sucht gezielt nach Büchern, die seinem Geschmack entsprechen. Das kann gerade für einen Selfpublisher zu einer Stolperfalle werden, denn sollte er sein Buch der falschen Kategorie zuordnen, kann dies beim Leser folglich zur Enttäuschung führen, da seine Erwartungen an das Genre nicht erfüllt wurden. Umso wichtiger, wenn man…

WeiterlesenThriller, Krimi oder Horror

Cutout #1

  • Beitrags-Kategorie:CUTOUT
  • Lesedauer:8 min Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

EIN AUSSCHNITT EINER SZENERichard war eingekesselt. Der Tunnel wurde nach und nach von beiden Seiten blockiert. Polizeiwagen stellten sich quer. Ein Hubschrauber senkte sich am südlichen Ausgang und suchte mit dem Scheinwerfer die Straße ab. Hastig zuckte der Schein von Wagen zu Wagen. Mehrere Fahrer hupten und blieben wiederwillig stehen. Einer sprang aus seinem Auto, gestikulierte wild und schrie etwas, worauf Rolands Stimme über die Lautsprecher des Diensthubschraubers erklang: »Setzen Sie sich sofort wieder in Ihren Wagen!«Richard sah, wie der Mann zusammenzuckte und sofort gehorchte. Auch er verspürte für einen kurzen Moment den Drang, wieder in sein Auto zu steigen.…

WeiterlesenCutout #1

Perfektionismusfalle

Perfektion gibt es nichtSei mir nicht böse, wenn ich jetzt ziemlich hart sagen muss: Perfektion ist eine Illusion! Sie ist wie der Horizont: Wenn du dich ihr näherst, weicht sie immer wieder von dir weg. Du kannst sie nie erreichen.Wie die Perfektion meine Arbeit erschwertPerfektionismus ist der Grund, warum ich so lange gebraucht habe, um mein erstes Buch zu veröffentlichen. Tatsache ist nämlich, dass mein Manuskript bereits nach einem Jahr fertig war. Doch ich konnte es mir nicht eingestehen, dass meine Leistung gut genug war, um damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Also habe ich es einigen zum Betalesen gegeben…

WeiterlesenPerfektionismusfalle

Inspirierende Frauen aus der Literatur

Was können wir von unseren Vorbildern lernen?Inspirierende Schriftstellerinnen gibt es in jeder Generation. Sie hier alle zu beschreiben vermag ich nicht, ohne diesen Artikel ins beinahe Unendliche zu sprengen. Umso schwerer viel mir die Auswahl, da jede dieser starken Frauen ihren eigenen interessanten wie auch sehr lehrreichen Werdegang erzählen kann. In der Hoffnung, dass jeder von euch in der folgenden Auflistung mindestens eine Autorin findet, deren zuweilen beschwerlichen Wege sie dennoch (oder gerade deswegen) an ihre Ziele brachten, stelle ich euch nun 8 Schriftstellerinnen vor und was ihre Karrieren beflügelte.Agatha Christie„The secret of getting ahead is getting started.“Als Apothekenhelferin im Kriegslazarett…

WeiterlesenInspirierende Frauen aus der Literatur

Lehrreiche 8 Jahre

Was hast du aus deiner Arbeit an Panteona mitgenommen?Oh man, diese Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Es war die letzten 8 Jahre nämlich ein Auf und Ab gewesen. Mal war ich im Flow und mal habe ich monatelang keinen Satz zu Papier bringen können. Letzteres folgte jedoch regelmäßig auf einen Flow, den ich ausgequetscht habe, bis in meinem Hirn alle Warnlampen angingen, weil es eine Pause brauchte.War das deine Routine? Ein Wechsel aus Schreibphasen und Phasen, in denen du sozusagen deine Akkus aufgeladen hast?So könnte man das ausdrücken. Ich wünschte, ich könnte behaupten, dass ich eine Schreibroutine…

WeiterlesenLehrreiche 8 Jahre

Wie das Leben so spielt

Manchmal wird man ausgebremstWir alle kennen das. Man ist voller Pläne und Tatendrang. Der Anfang gestaltet sich auch ganz gut und schon bald glaubt man, nichts könne einen noch aufhalten. Doch dann kommt das Unerwartete, das was das Leben auch so aufregend macht, aber manchmal auch ganz schön störend ist.Routine über BordSo ist es mir im Herbst vergangenen Jahres ergangen. Ich war voll in meiner Schreibarbeit drin. Habe die letzten inhaltlichen Überarbeitungen meines zweiten Bands begonnen und täglich meine kurzen Szenen zu meiner „Kreatives Schreiben“ – Challenge geschrieben. Wie erwartend viel mir das Schreiben auch von Woche zu Woche leichter.…

WeiterlesenWie das Leben so spielt

Selbstvertrauen als Werkzeug

Das Schreiben ist ein HandwerkDas Schreiben ist nicht nur eine Kunst, es ist auch ein Handwerk. Und wie jedes Handwerk, braucht man auch hierbei Werkzeuge. Und dazu zählen nicht nur eine Schreibmaschine, Computer oder Papier. Nein, zum Werkzeug eines Schriftstellers gehören auch die Muse, ein inspirierender Ort, eine feste Routine, vielleicht sogar Musik, Notizblöcke für Unterwegs (davon kann ein Schriftsteller nie genug haben, denn man weiß ja nie, wann einen die Muse küsst), ganz viel Geduld und nicht zuletzt Selbstvertrauen (auch als dickes Fell zu bezeichnen).Kritik und SelbstzweifelDenn egal, wie gut du bist und in Zukunft sein wirst, du wirst…

WeiterlesenSelbstvertrauen als Werkzeug

Schreibroutine

Muss ich als Schriftsteller täglich mehrere Stunden schreiben?Um es kurz und knapp zu sagen: Nein, das musst du nicht! Wie du auch deinen Schreiballtag planst, richte ihn allein nach deinen Bedürfnissen aus!Ich habe im Laufe der letzten vier Jahre so ziemlich jede Arbeitsroutine ausprobiert. Mal bin ich täglich um 5 Uhr morgens aufgestanden und habe direkt mit dem Schreiben begonnen, während ich noch meine erste Tasse Kaffee trank, und mal habe ich erst abends begonnen. Später gab es die Versuchsreihe, täglich etwa vier bis sechs Stunden zu schreiben (auch an den Wochenenden) und dann bin ich übergestiegen auf eine Zwölf- bis…

WeiterlesenSchreibroutine

Planen oder drauflosschreiben?

Was ist überhaupt der Unterschied?Also, bevor ich darauf eingehe, ob ich lieber plane oder einfach drauflosschreibe, sollte ich erstmal erklären, worin ich hier überhaupt unterscheide. Als erstes gibt es diejenigen, die planen. Sie werden auch Plotter genannt und ihre Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie erst ihre Werke plotten. Also die Handlung wird zuvor grob oder auch bis in Detail vorgeplant. Somit bleibt nichts dem Zufall überlassen und der Autor weiß immer ganz genau, wohin die Geschichte führt. Das Tolle daran ist, dass es oft hilft, Schreibblockaden zu verhindern. Einer der erfolgreich das Plotten für sich entdeckt hat, ist George…

WeiterlesenPlanen oder drauflosschreiben?