Wie das Leben so spielt

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Manchmal wird man ausgebremst

Wir alle kennen das. Man ist voller Pläne und Tatendrang. Der Anfang gestaltet sich auch ganz gut und schon bald glaubt man, nichts könne einen noch aufhalten. Doch dann kommt das Unerwartete, das was das Leben auch so aufregend macht, aber manchmal auch ganz schön störend ist.

Routine über Bord

So ist es mir im Herbst vergangenen Jahres ergangen. Ich war voll in meiner Schreibarbeit drin. Habe die letzten inhaltlichen Überarbeitungen meines zweiten Bands begonnen und täglich meine kurzen Szenen zu meiner „Kreatives Schreiben“ – Challenge geschrieben. Wie erwartend viel mir das Schreiben auch von Woche zu Woche leichter. Eine angenehme, an meinen Alltag – vor allem meinen Brotjob – angepasste Routine entwickelte sich. Ich will euch nicht damit langweilen, was bei mir dazwischenkam. Aber ich kann euch verraten, es war nichts Unangenehmes. Ganz im Gegenteil. Dennoch fraß es an meiner Zeit und vor allem meiner Energie.

Prioritäten ändern sich

Ich musste meine Prioritäten neu setzen und mir überlegen, wie ich nun alles unter einen Hut bekomme. Durch die lange Pause musste ich natürlich auch anfangs langsam zurückfinden. Von Null auf Hundert hätte mich nur wieder zurückgeworfen. Sicherlich kennt ihr das, wenn man nach einer langen Durststrecke, wieder voll durchstarten will, aber es einfach nicht schafft, an alte Erfolge und Routinen anzuknüpfen. Man muss es also wieder so langsam beginnen, wie man es auch schon zu Beginn seiner Karriere gemacht hat. Aber der Geist erinnert sich zum Glück recht schnell und es dauert nicht lang, bis sich so langsam wieder Erfolge einstellen. An diesem Punkt bin ich gerade. Ich schreibe täglich und das nun seit einigen Monaten. Band 2 ist bereits bei Betalesern und ich sitze neben Band 3 auch an einigen Kurzgeschichten. Ich liebe meine Arbeit und fühle mich deswegen auch nicht überfordert bei dem Pensum. Das ist der Vorteil, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Aber Achtung: noch habe ich meinen Brotjob. So ist das leider in einem Künstlerberuf auf selbstständiger Basis. Es dauert Jahre, bis man davon leben kann. Das trennt aber auch die Streu vom Weizen. Also an alle da draußen, bei denen sich langsam Frust einstellt. Nicht aufgeben! Es lohnt sich, wenn man nur durchhält.

Aktueller Stand

Kommen wir jetzt aber nochmal zurück zu meinem aktuellen Stand. Ihr wisst mittlerweile, woran ich zurzeit arbeite und dürft euch also schon auf eine baldige Veröffentlichung der Fortsetzung von Panteona freuen. Außerdem werde ich demnächst meine „Kreatives Schreiben“ – Challenge wieder aufnehmen. Darin gehen auch die Kurzgeschichten weiter, die ich vielleicht schon im folgenden Jahr in einem Sammelband veröffentlichen möchte. Wer aber schon jetzt wissen will, wie manche Geschichten weitergehen, muss hier einfach nur regelmäßig vorbeischauen. 😉

Also, in diesem Sinne, freue ich mich schon, euch mit meinen Geschichten zu unterhalten.

– Bis Bald –